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Gesundheit / Soziales
Im Burgenland ist es in den letzten Jahren beispielhaft gelungen, Wachstum und Solidarität in Einklang zu bringen. Gelebte Solidarität und Menschlichkeit spiegeln sich vor allem auch in der Sozial- und Gesundheitspolitik des Burgenlandes wider.
Wir garantieren eine medizinische "Nah-Versorgung" für alle. Wir müssen die wohnortnahe Gesundheitsversorgung auf höchstem Qualitätsniveau für alle BurgenländerInnen sicherstellen. Deshalb geben wir eine Standort- und Modernisierungsgarantie für die fünf burgenländischen Spitäler.
Wir setzen auf den weiteren Ausbau von medizinischen Spezialangeboten und Rehabilitationseinrichtungen sowie die bürgerfreundliche Zusammenarbeit zwischen intra- und extramuralen Fachbereichen, also zwischen Krankenanstalten und niedergelassenen ÄrztInnen.
Die Vorreiterrolle bei der Gesundheitsvorsorge wollen wir weiter ausbauen. Wir setzen auf die Stärkung des individuellen Gesundheitsbewusstseins besonders in den Bereichen: Reduktion von Herz-Kreislauferkrankungen; Prävention bei Kinder und Jugendlichen; Ausbau der betrieblichen Gesundheitsförderung; Ausbau des Projektes „Das gesunde Dorf".
Menschen mit Handicaps brauchen unsere Unterstützung. Durch die Schaffung neuer bzw. den Ausbau stationärer und ambulanter Einrichtungen und finanzielle Unterstützung für (Höher-)Qualifizierung wollen wir die Situation für Menschen mit besonderen Bedürfnissen weiter verbessern.
Wir verstärken den Ausbau des Hilfs- und Betreuungsangebots für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in schwierigen sozialen und psychischen Lebenssituationen. Und wir setzen auf den Ausbau der Erwachsenensozialarbeit.
In den letzten Jahren haben wir soziale Kompetenzzentren geschaffen. Wir vernetzen die sozialen Institutionen und Dienste, Gemeinden und sozialen Vereine. Wir müssen zeitgemäße Mütter- und Väterberatungsstellen schaffen und brauchen betreute Wohnungen für junge Mütter bzw. Alleinerziehende und Kinder in Ausnahmesituationen.
Wir setzen uns für eine bundeseinheitliche Pflegevorsorge ein, die bedarfsgerechte, leistbare Pflege- und Betreuungsangebote mit einheitlichen Qualitätsstandards gewährleistet. Gleichzeitig wollen wir Barrieren zwischen den Generationen abbauen. Für ein noch lebenswerteres Burgenland forcieren wir generationenübergreifende Wohnbauten und ein flächendeckendes Angebot für „betreubares Wohnen".
Durch sinnvolle Integrationskonzepte und Installierung eines/r Integrationsbeauftragten müssen wir aus der Defensive in die Offensive kommen. Agieren statt reagieren.
Jede Burgenländerinnen und jeder Burgenländer muss in Würde leben und altern können. Für sozial Schwache haben wir im Rahmen der Entlastungsoffensive 2009/2010 den Heizkostenzuschuss auf 185 Euro verdoppelt und die Wohnbeihilfe erhöht.
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