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Wirtschaft
Das Burgenland steht nach der internationalen Wirtschaftskrise besser da als andere Bundesländer!
In den letzten Jahren hat sich das Burgenland trotz international schwieriger Wirtschaftslage besser entwickelt als andere Bundesländer. Das ist dem Fleiß der Burgenländerinnen und Burgenländern, aber auch den guten Rahmenbedingungen zu verdanken. Durch Kraftpakete für Wirtschaft und Beschäftigung konnte die Trendwende geschafft und die burgenländischen Unternehmen gestärkt werden.
Diesen erfolgreichen Weg wollen wir mit innovativen neuen Maßnahmen weiter fortsetzen. Auch nach der Phasing Out Periode ab 2013 soll es schlagkräftige Förderinstrumente geben – mit Unterstützung der Europäischen Union und mit kreativen Ansätzen auf Landesebene. Wir wollen diese Förderungen noch treffsicherer, innovativer, nachhaltiger machen, um Klein- und Mittelbetriebe zu stärken. Innovation und Technologie für die Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze ankurbeln. WIBAG und RMB sollen als Dienstleister ausgebaut werden und das Know-How aus 15 Jahren Ziel 1-Fördererfahrung international verwerten.
Ein Risikokapitalfonds soll die Eigenkapitalstruktur unserer Klein- und Mittelbetriebe stützen und die Gründung neuer und innovativer Unternehmen forcieren. Eine gestärkte Eigenkapitalquote in den KMUs durch Risikokapital erleichtert auch den Zugang zu Krediten in der Bankenlandschaft.
Wir wollen verstärkt neue Wirtschaftsfelder bestellen und setzen auf erneuerbare Energie, nachhaltigen Tourismus und Forschung in Nischenbereichen. Vor allem die Spitzenposition des Burgenlandes im Bereich Umwelt- und Energietechnik soll gefestigt werden: durch technologieorientierte Wirtschaft sowie Investitionen in Forschung und Entwicklung. Auch der Aufbau „rot-goldener Wertschöpfungsketten" bringt neue Chancen. Dabei liefern: Land- und Forstwirtschaft die Grundstoffe - Gewerbe und Industrie fertigen biogene Werkstoffe - Windkraft, Biomasse und Geothermie werden weiter ausgebaut.
Kräfte bündeln, gemeinsam planen und umsetzen ist angesagt: von der Raumplanung bis zur Realisierung von Wirtschafts- und Gewerbeparks. Wir BurgenländerInnen müssen gemeinschaftliche Aufgaben gemeindeübergreifend und regional angehen — gemeinsam können wir mehr erreichen. So schaffen wir etwa Anreize nach dem Motto: Kosten und Erträge teilen.
Den pannonischen Raum neu begreifen: Wir Burgenländer/Innen müssen einen Masterplan PANNONIA 2015 entwickeln und die Sog-Wirkung der umliegenden Zentren, wie Wien, Bratislava, Budapest, Laibach oder Graz, für uns nutzen.
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